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Besetzen von Points
Das Ziel von Backgammon besteht darin, als Erster alle Steine in das eigene Heimfeld zu bringen und sie dann von dort abzutragen. Das ist ziemlich einfach zu verstehen. Nicht ganz so einfach kann erklärt werden, wie ein Spieler seine Chancen auf einen Gewinn des Rennens verbessern kann, indem er versucht, Zwischenziele zu erreichen, wie z.; B. das Besetzen wichtiger Points.  

Wie ein Schachspieler, der zuerst die Figuren entwickelt und wichtige Bereiche kontrolliert, bevor er den König des Gegners schachmatt setzen kann, muss auch ein Backgammon-Spieler eine Position aufbauen, um mit den Steinen Points zu besetzen, die für die Offensive und die Defensive nützlich sind. Der wichtigste Point, der besetzt werden sollte, ist der 5. Point des Gegners, der auch als Golden Point bezeichnet wird. Mit diesem Point besetzt man einen wichtigen Anker im Heimfeld des Gegners. Ist dieser Point besetzt, wird es für den Gegner sehr schwer, Steine einzubringen. Gleichzeitig wird verhindert, dass der Gegner Sie aussperren kann, wenn Sie geschlagen werden. Wenn Sie diesen Point besetzt haben, halten Sie ihn ruhig eine Weile. In der Regel ist es kein Problem, dort Steine eine längere Zeit zu belassen. Das Besetzen des 4. Points des Gegners ist eine ähnlich gute Alternative, der 3. Point eignet sich weniger und der 2. Point lohnt sich nicht.

Auf Ihrer Seite des Boards ist Ihr 5. Point der wichtigste, den Sie besetzen sollten (um zu verhindern, dass der Gegner ihn besetzt). Weitere wichtige Points (in absteigender Reihenfolge) sind der 7. und der 4. Point. Haben Sie diese Points besetzt, ist das der Anfang einer Prime, mit der die hintersten Steine des Gegners blockiert werden sowie alle anderen gegnerischen Steine, die Sie schlagen.

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Sie sollten jedoch Ihre eigenen 1., 2. und 3. Point nicht zu früh besetzen. Steine auf diesen Points haben mehr oder weniger die Schlacht verlassen und wären unter Umständen an zentralen Positionen im Spiel nützlicher.

Versuchen Sie soweit wie möglich, eine Reihe nebeneinander liegender Points zu besetzen. Diese sind nämlich schwerer zu überspringen als die gleiche Anzahl Points mit Lücken dazwischen. Wenn Sie eine vollständige Prime mit sechs Points in einer Reihe schaffen, dann kommt Ihr Gegner erst dann vorbei, wenn Sie die Prime wieder auflösen. Manchmal bilden beide Spieler Primes. In diesem Fall gewinnt der Spieler die Schlacht, der die Prime länger aufrecht erhalten kann. Wenn Sie eine Prime auflösen müssen, beginnen Sie bei dem Point, der am weitesten vom Heimfeld entfernt ist.

Slotting- das Setzen eines Steins auf einen Point, den Sie besetzen möchten, ist häufig ein akzeptables Risiko, jedoch nicht dann, wenn damit Ihr Stein vom Gegner direkt geschlagen werden kann. Zu Beginn des Spiels ist es eine gute Idee, die hintersten Steine aufzuteilen, wenn Sie dadurch den 5. oder 4. Point des Gegners besetzen können. In diesem Fall lohnt es sich, eine direkte Schlagmöglichkeit zu riskieren. Werden Sie geschlagen, haben Sie nicht viel verloren und für den Gegner ist es zu riskant, Sie zu schlagen, es sei denn, das ist für ihn möglich, ohne einen Stein einzeln stehen zu lassen.


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Schlagen
Versuchen Sie, den Gegner zu schlagen. Unterlassen Sie das Schlagen jedoch, wenn Sie sich dabei dem Risiko aussetzen, ebenfalls geschlagen zu werden, wie z. B. in Ihrem eigenen Heimfeld. Je näher sich ein Stein am Heimfeld befindet, desto größer ist der Nachteil im Spiel, wenn er geschlagen wird. Wird ein Stein weit entfernt vom eigenen Heimfeld geschlagen, entsteht dadurch ein eher geringerer Nachteil.

Vermeiden Sie es, geschlagen zu werden. Versuchen Sie, keine Blots (einzeln stehende Steine) stehen zu lassen, es sei denn, es ist für den Gegner zu riskant, diese zu schlagen. Wenn Sie gezwungen sind, einen Stein einzeln stehen zu lassen, versuchen Sie, den Stein so zu platzieren, dass der Gegner keine direkte, sondern nur eine indirekte Schlagmöglichkeit hat. Versuchen Sie, falls möglich, die Steine so zu platzieren, dass möglichst wenige Augenkombinationen dem Gegner eine gute Schlagmöglichkeit bieten. Dazu lassen Sie für alle einzeln stehenden Steine den gleichen Abstand von den gegnerischen Steinen.

Beim "Running Game" - das heißt, wenn das Spiel sich in ein Rennen in das Heimfeld verwandelt hat, sollten Sie schlagen, aber vermeiden, geschlagen zu werden, die zurückliegenden Steine in Sicherheit bringen, in das Heimfeld einbringen und effizient abtragen.

Wenn Sie im Heimfeld Ihres Gegners einen oder zwei Points besetzt haben, können Sie ein "Defensivspiel" spielen. Dabei warten Sie auf die Gelegenheit, den Gegner zu schlagen, während dieser seine Steine in Richtung Heimfeld bewegt.

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Wenn Sie mindestens zwei Points im Heimfeld des Gegners besetzen - dafür eignen sich die höheren Points und Points, die nahe beieinander liegen - können Sie ein "Backgammon" aufbauen. In diesem Fall versuchen Sie nicht, den Gegner zu schlagen. Vielmehr lassen Sie Ihre eigenen Steine schlagen, um den eigenen Fortschritt zu verlangsamen. Ihre Strategie besteht darin, den Gegner eine Prime errichten zu lassen und in eine Situation zu zwingen, in der er keine sinnvollen Züge mehr machen kann. Sieht sich der Gegner dann gezwungen, die Prime aufzulösen, können Sie die Steine des Gegners schlagen. Spielt Ihr Gegner nach dieser Strategie, sollten Sie vermeiden, dessen Steine zu schlagen. Bei einem Backgame geht es darum, zu erreichen, dass der Gegner keine sinnvollen Züge mehr machen kann, so dass er sich gezwungen sieht, seine Prime aufzulösen, bevor Sie das selbst machen müssen.

Beim Abtragen sollten Sie versuchen, pro Wurf möglichst viele Steine aus dem Spiel nehmen zu können. Versuchen Sie, Lücken zwischen Ihren Steinen zu schließen, dies ermöglicht bei möglichst vielen Würfen ein effektives Abtragen.

Hat der Gegner einen der Points in Ihrem Heimfeld besetzt oder einen Stein auf der Bar, sollten Sie nach Möglichkeit vorausschauend spielen, um nicht gezwungen zu werden, einen Stein einzeln stehen zu lassen, falls Sie einen Pasch würfeln sollten.


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